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Manchmal glaube ich, mich könnte nichts mehr überraschen, wenn ich morgens zum Strand gehe. Und dann lief ich vor einigen Tagen schlaftrunken über die Düne, bat Schurke mit einem sanften Ziehen hinter mir her, setzte den ersten Fuß in den Sand und ließ den Blick schweifen. Wo gerade noch nächtliche Trägheit in mir herrschte, pumpte das Herz plötzlich frisches Blut durch meine Adern. Mein Gott, ist das schön, war alles, was mein Gehirn zustande brachte. Dieser Morgen setzte auf Blau. Endloses, zartes Blau. Und keine Welle bis zum Horizont. Auch oberhalb der irdischen Sichtlinie nichts als Blau. Keine Wolke, kein Wind, kein Meeresrauschen. Nur Stille. Und irgendwo in der Ferne…
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Das neue Jahr hat begonnen und mit ihm schwirren gute Vorsätze in unseren Köpfen herum. Mehr Sport und frische Luft, weniger Alkohol und Zucker, mehr Freundschaft und Familie, weniger Arbeit und Stress. Wenn nicht jetzt, wann dann? Schließlich ist so ein Jahreswechsel auch immer ein Reset, ein Zurücksetzen auf Null, ein “Alles auf Anfang”. Hoch motiviert starten wir und überhören die leise Stimme, die uns jetzt schon sagt: alles nur eine Frage der Zeit und dann läuft es wie immer. Ernüchterung! Doch was wäre, wenn wir den Druck einmal völlig raus nehmen würden? Wenn die guten Vorsätze kein neues Ich hervorbringen sollen, sondern unser wahres Ich? Nicht hin zur neuen…








