Kolumne

Wir sind wie das Meer

Wir sind wie das Meer, an dem wir Spaziergehen.
Wo wir Schritt für Schritt unsere Spuren in den weichen Sand treten.
Sichtbar nur für Menschen, die uns nahe sind und vergänglich wie alles in der Zeit.
Und neben uns stürmt die endlose Weite.
Keinen Gedanken festzuhalten zerrt sie uns in diesen Moment.
Vereint gestern und morgen im puren Sein.
Wohltuend beruhigende Kraft der Natur.

Wir sind wie das Meer, an dem wir Spaziergehen.
Schritt für Schritt uns selbst entgegen.
Für ein Stück begleitet von den Menschen, die uns nahe sind.
Und neben uns ruht die glänzende Weite.
Nimmt unsere Stürme mit hinaus auf die See.
Verankert uns schonungslos im Netz unseres Lebens.
Erschütternd ehrliche Kraft der Natur.

Wenn der Nordost riesige Wellen an den Strand schickt und jeder Schritt Richtung Ufer zum Kampf mit den Elementen wird, dann beginnen meine Augen zu leuchten. Hier, wo es nie richtig still ist, wo die Luft salzig schmeckt und man immer etwas Strandsand in den Hosentaschen findet, entstehen meine Beiträge.

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